Absolut abgefahrener Sound war heute im Herbert in Baden zu hören. Am Anfang dachte ich das muss wohl ein 1. April Scherz sein, nach kurzem Googlen, stellte sich trotzdem alles als “real” heraus. Die zwei Künster Thomas Rehnert und Jan Zimmermann (Berlin) haben ihre eigene Art Musik zu “erstellen”. Ich dachte mir: so muss sich also ein Fötus im Mutterleib fühlen. Im grossen und ganzen: Respekt für die Idee und Eigendynamik die Ihr Sound hat… trotzdem, länger hätte ich das Ganze nicht ausgehalten – so wirr – mmmppff zzziiiii chhrrrssttschhh ziii pffmmppfchhrrr mppszziiii
Im Mittelpunkt ihres gemeinsamen Projekts Round2/Runde2 steht ein Plattenspieler mit 3 Tonarmen, wovon einer die Schallplatte unverfälscht abspielt während die beiden weiteren von je einem der Spieler als Klangquelle zur Echtzeitbearbeitung dienen. Dazu benutzen die beiden Künstler ein annähernd identisches Setup von analogen Modularsynthesizern. Durch die Verwendung des gleichen Instrumentariums wie bei der Entstehung der Schallplatte ergibt sich eine enge Verwandtschaft zwischen den aufgenommenen und den neu entstehenden Klängen.
Der Umstand dass das Ausgangsmaterial permanent hörbar bleibt ermöglicht dem Zuhörer neben dem reinen Hörerlebnis die Eingriffe und Aktionen der Spieler nachzuvollziehen.












thanks for joining me yet again for something of the bizarre…