Berlin Day Two: History with Terry

DSC_0380-small.JPGNach einer ersten etwas kalten Nacht in unserer Hotelzimmer-skulptur waren wir schon um acht Uhr auf den Beinen und bereit zum Abmarsch (im wahrsten Sinne des Wortes dank des BVG-Streiks). Ganz in der Naehe kauften wir beim Baecker Fruehstueck, und begaben uns dann zum Treffpunkt fuer unsere geplante Fuehrung.Terry hatte ich schon bei meiner ersten Berlinreise kennengelernt: ein ehemaliges Mitglied des Diplomatencorps zu England, der 15 Sprachen spricht und schon seit ueber 2o Jahren in Berlin wohnt. Ein lebendes Geschichtsbuch und der wohl groesste Berlinkenner auf Erden.Mit ihm sollten wir im Verlaufe des Tages ein paar Orte ausserhalb der Stadtmitte erkunden: Zuerst fuhr er mit uns zum Ostbahnhof und zeigte uns die East Side Gallery, eine ziemlich gut erhaltene Mauerstrecke, waehrend er mit uns die Geschichte nach 1914 erlaeuterte. Im Anschluss besuchten wir den groessten Friedhof der gefallenen Russen im zweiten Weltkrieg (ein ziemlich trauriger Ort der Phil an “Final Fantasy”) erinnerte, und besuchten dann noch das Museum Karlshorst, das Haus in dem Deutschland ihre Kapitulation vor der sowjetischen Besatzung unterschrieb. Etwas viel Geschichte (dazu noch auf Englisch) fuer den armen Phil, der sich aber wacker hielt…Nachdem wir uns verabschiedet hatten, begaben wir uns zurueck zum Ostbahnhof und liefen ins Quartier “Friedrichshain”, wo wir zuerst einmal einen “Berliner Weissen” konsumierten (wie sich herausstellte ist das ein Weissbier mit Sirup, ganz lecker). Anschliessend fanden wir um die Ecke ein kleines Ein-Mann Thai Restaurant welches Praedikate “schnell” und “guenstig” erfuellte, wo wir ein etwas fades Pad Thai konsumierten. Nach einem geschichtstraechtigen Tag spazierten wir zurueck zu unserer Bleibe und fiele erschoepft ins kalte Bett.

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